Immunsystem stärken mit Wechselduschen

Es gibt viele Arten und Weisen wie man sein Immunsystem stärken kann. Und ich will es auch gleich vorweg sagen: Es gibt leider nicht die eine ultimative Methode die alle anderen übertrifft. Es ist wie bei den meisten Dingen im Leben, auf den Mix kommt es an. In diesem Artikel geht es darum wie man sein Immunsystem mittels Wechselduschen stärken kann und wie das Wechselduschen unser Immunsystem stärkt.

Es kommt auf eine gute Blutzirkulation an

In meinem Artikel wie man sich vor einer Erkältung schützen kann habe ich schon erklärt warum man sich im Winter sehr leicht eine Erkältung holen kann und warum das im Sommer eher nicht passiert, obwohl die Krankheitserreger auch im Sommer da sind. Der Unterschied war, dass sich unser Blut bei Kälte in unserer Körpermitte konzentriert. Unser Körper registriert mit Kälte eine Extremsituation und möchte mit der verringerten Blutzirkulation unsere lebenswichtigen Funktionen aufrecht erhalten und die kommen nun einmal von unseren inneren Organen in unserem Körperzentrum.

Das gleiche tut unser Organismus bei einem Schock. Daher gibt es Situationen, in denen man sich zum Beispiel einen Finger abtrennt, die Wunde aber recht wenig bis gar nicht blutet. Nun ist das Problem das unsere Kapillaren recht wenig durchblutet werden, was wiederum bedeutet das unsere Leukozyten – unsere Abwehrkörper – nicht zu unseren Schleimhäuten kommen. Dies bietet eine wunderbare Einfallstelle für Bakterien und Viren. Vor allem die Schleimhäute von Mund, Nase und Augen sind die potenziellen Schwachstellen für die Krankheitserregeraufnahme.

Es ist also essenziell unsere Blutzirkulation zu trainieren um ein starkes Immunsystem zu haben! Wie trainiert man seine Blutzirkulation? Seine Blutzirkulation kann man zum Beispiel mit Ausdauersport trainieren, was weitaus noch mehr positive Aspekte auf unsere Gesundheit besitzt als die Stärkung unseres Immunsystems. Wer jedoch keine Zeit hat, oder besser gesagt seinen inneren Schweinehund nicht überwinden kann um nach der Arbeit mehrmals pro Woche eine Stunde Laufen oder Radfahren zu gehen, kann seine Blutzirkulation mit Wechselduschen trainieren.

Wie funktioniert Wechselduschen?

Wechselduschen kann man ganz leicht zu Hause machen. Man duscht , wie es der Name schon sagt, einfach abwechselnd mit heißem und kaltem Wasser. Wenn man mit Wechselduschen anfängt ist die Überwindung sehr groß, da die Kälteempfindlichkeit noch hoch ist. Das nimmt aber nach sehr kurzer Zeit ab. Man kann es aber auch etwas angenehmer machen.

So fängt man am besten mit heißem Wasser an um seinen Körper aufzuheizen. Zusätzlich sollte man immer mit den Füßen anfangen und den Wasserstrahl langsam bis nach oben zum Kopf hin bewegen. Diesen Wechsel von Heiß zu Kalt macht man dreimal und es ist wichtig mit kaltem Wasser aufzuhören. Einen positiven Effekt hat das Wechselduschen aber nur, wenn man die Prozedur drei bis vier mal pro Woche durchführt. Der Effekt der Wechselduschen auf unsere Blutzirkulation hat, ist das unsere Blutgefäße „lernen“ sich schnell zu erweitern und zusammen zu ziehen. Der Volksmund nennt das Abhärten. Das Ergebnis ist, dass man im Winter nicht so schnell friert, weil das Blut trotzdem noch am zirkulieren ist und das bis in die Kapillaren, auch wenn es draußen kalt ist. Zusätzlich erhöht sich der Blutdruck bei Menschen die unter niedrigem Blutdruck leiden.

Zusätzlicher Nutzen vom Wechselduschen

Einen zusätzlichen Effekt hat das Wechselduschen auch. So strafft Wechselduschen die Haut, was sogar Cellulite bekämpft, und die Haut bekommt ein frisches und gesundes Aussehen.

 

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